Wild auf Wäsche. Mein Messebericht für euch.

Hallo liebe Leserinnen! Im Februar war ich wieder in Dortmund auf der Messe „Wäsche und mehr“ unterwegs, wo das Fachpublikum die neue Herbst/Winter Kollektion anschauen und vorbestellen kann. Passender Untertitel der Messe: „Wild auf Wäsche“. Ich habe nicht nur schöne … Continue reading 

Große Brüste, anliegender Steg & Dekolleté – es ist möglich!

Vor ein paar Tagen stellte ich erschrocken fest, dass viele gute und interessante Kommentare auf meinem Blog einfach in den Spam gewandert sind. Dort auch mal nachzuschauen, habe ich anscheinend versäumt, kamen doch manchmal Kommentare von echten Menschen durch, im … Continue reading 

Der Frühling/Sommer 2015 wird blumig!

Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund die „Wäsche und mehr…“ statt, auf der die Hersteller*innen ihre Kollektion für das kommende Frühjahr präsentieren. Neben traditionellen Marken sind auch britische und polnische Marken vertreten, die meistens ein größeres Größenangebot haben. Allerdings konnte … Continue reading 

Elfenhaft: Lingerie in Nude

 

Luxuriöse Lingerie von Lost in Wonderland

Luxuriöse Lingerie von Lost in Wonderland

Heute ist Lea von Dessous Diary zu Gast auf meinem Blog. Bei Dessous Diary geht es um die neusten Trends für Lingerie und Bademode, Erfahrungen mit BH Läden und seit neustem gibt es auch ein Beautyressort. Lea widmet sich in Sachen Lingerie übrigens nicht nur den in Deutschland hauptsächlich erhältlichen Marken, auch unsere geliebten britischen Marken kommen nicht zu kurz 😉 Lest nun Leas Artikel zum Lingerie-Trend „Nude-Look“ – und schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei!

Das Word „Nude“ ist englisch und bedeutet „nackt“. In der Mode ist es jedoch als Farbton, nämlich als „Hautfarbe“, bekannt. Für viele Ladies ist „Hautfarben“ ein absolutes No go. Es erinnert an altmodische, sehr bedeckende Schlüpfer, an Nachkriegszeit, an Frauen, die so gar kein Empfinden für Mode und Stil haben. Hautfarben – nein, das will keine tragen. Doch aufgepasst: Die Zeiten, in denen ein hautfarbener Schlüpper auf stilistische inkompetenz hinwies und Frauen sexuellen Frist attestierte sind vorbei!

Nude erlebte schon in den letzten Saison ein modisches Comeback! Derzeit angesagt als „Pudertöne“ (hört sich einfach besser und edler an), erscheinen Nude-Töne in verschiedenen Nuancen – ähnlich wie beim Make-up von ganz hell bis ganz dunkel.

Aber woher kommt denn Beliebtheit der ehemals verpönten „Hautfarbe“? Angeregt durch den immerwährenden Retro-Trend und dem Blick auf Mode aus vergangenen Zeiten, erlebten die Zwanzigerjahre auf dem Catwalk ein Revival. Da ließen sich die Wäschedesigner nicht lange bitten, und widmeten sich den „Golden Twenties“ mit voller Hingabe. Der Kinofilm „The Great Gatsby“ von 2013 mit Carrey Mulligan und Leonardo di Caprio in den Hauptrollen tat sein übrigens und brachte den Look der 20er in die Kinos. Gatsbys glamouröse Entourage in feinstem Zwirn und Seide machten den Zuschauern Lust auf die Mode und Unterwäsche der damaligen Zeit.

Features in Modemagazinen ebneten den besonderen Dessous den Weg in die Dessousboutiquen und somit in die Wäschekommoden von Frauen jeden Alters.

Aber wie sah die Wäsche in den Zwanzigern denn genau aus? Am besten passt wohl das Adjektiv „fragil“, denn wie in jedem Jahrzehnt, spiegelt die Mode und auch die Dessous Couture das vorherrschende Schönheitsideal wider. In den Zwanzigern galten Frauen als schön, wenn sie eine androgyne Figur hatten – also wenig Kurven, eine flache Brust, wenig Taille und Po.

Und die Dessous sollten diese Silhouette unterstreichen oder herbeiführen. Daher waren die BH nicht gefüttert, sondern nur ganz hauchzart unterlegt. Bralettes und Triangel-Varianten waren damals die „Must Haves“ im Boudoir. Die Höschen saßen hüftig und bedeckten den Po. Beim Dekor – inspiriert von der Kunst des Art Deco – war Zierde erwünscht: Fransen, Perlen, Pailetten, Mosaike und florale Elemente sowie Arabesken hauchten den androgynen Damen Sinnlichkeit und Glamour auf den Körper. Farblich galten Hauttöne als edel und elegant. Schwarz und Bordeaux waren eher den etwas verruchteren Damen vorbehalten und – wie auch noch heute – kamen die Trends schon damals aus Paris. Dort dufte es auch mit Slips Ouverts und Büstenheben sündiger zugehen…

Heute finden wir viele Dessousmodelle in Nude, unabhängig von den Schnitten und Formen der 20er. Die zarte Farbe, das märchenhafte, leichte und unbeschwerte, das diese Nuancen vermitteln, ist momentan in Zeiten von Terrorismus, Krim-Krise und Erderwärmung wie ein optischer Ausflug in eine bessere Welt. Eine Welt, in der der früher alles besser war. Es ist der Wunsch nach Freiheit, nach Geborgenheit und Freude, der diesen Retro-Hype auslöste. So ist es bei Retro-Trends oft der Fall – die Sehnsucht nach Geborgenheit und die Angst vor Unbekanntem werden modisch visualisiert.

Ein paar besonders schöne Sets in Nude habe ich für Euch herausgesucht. Ich hoffe, sie gefallen Euch genauso gut wie mir. Bieder ist hier nun wirklich gar nichts. Ganz im Gegenteil…diese Lingerie hätte Gatsby mit Sicherheit verführt…

 

Modische Hommage an die Hollywood-Diva Rita Hayworth aus feinster Seide von Hanro. Über Hanro.

Set von der französischen Premiummarke Aubade mit Eifelturm-Design. Über Enamora.de

Set von der französischen Premiummarke Aubade mit Eifelturm-Design. Über Enamora.de

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Ideal für Frauen mit großer Brust: Set in Mocca von Rosa Faia. Über Enamora.de

Ideal für Frauen mit großer Brust: Set in Mocca von Rosa Faia. Über Enamora.de

Negligée von Bon bon Lingerie aus Lettland mit breitem Spitzensaum! Sehr retro! Über bon bon lingerie.

Negligée von Bon bon Lingerie aus Lettland mit breitem Spitzensaum! Sehr retro! Über bon bon lingerie.

Von wegen Bodies sind bieder: Dieses Modell von Escora ist transparent und verdeckt mit edler Stickerei weibliche Hotspots. Über escora.de

Von wegen Bodies sind bieder: Dieses Modell von Escora ist transparent und verdeckt mit edler Stickerei weibliche Hotspots. Über escora.de

Süße Set von Cleo: Juna mit passendem Short. Erhältlich über BH Lounge.

Süße Set von Cleo: Juna mit passendem Short. Erhältlich über BH Lounge.

Der Panache Dahlia bietet auch in großen Cupgrößen halt und hat trotzdem ein bezaubernd filigranes Design. Erhältlich via BH Lounge.

Der Panache Dahlia bietet auch in großen Cupgrößen halt und hat trotzdem ein bezaubernd filigranes Design. Erhältlich via BH Lounge.

Romantisches Ensemble mit nostalgischem Rosendruck von Vive Maria. Über Enamora.de

Romantisches Ensemble mit nostalgischem Rosendruck von Vive Maria. Über Enamora.de

[Review] Cleo Minnie – Der Fliegenpilz-BH

Heute möchte ich euch ein neues Modell von Cleo vorstellen: Den Minnie Balconette BH. Ein Balconette ist ein 3/4-Cup, d.h. es werden etwa 3/4 der Brust bedeckt und meistens ungepaddet ist. Hierzulande wird diese BH-Form oft einfach als Bügel-BH bezeichnet.

Cleo_Minnie_red_1

Das tolle an den Cleo Balconettes ist, dass sie sehr vielen Frauen gut passen. Sie haben breite Bügel, sind daher für Frauen mit breiter Brustbasis gut geeignet, allerdings empfinden auch Frauen, die eher schmale Bügel brauchen, die Cleos oft als angenehm. Hinzu kommt, dass die Cleo Balconettes meistens sowohl an großen als auch an kleinen Brüsten gut sitzen. Sie bringen die Brust durch weiter außen sitzende Träger nach vorn und lassen zur Mitte hin genug Platz. Durch den Schnitt kommt es deshalb oft vor, dass die Brust im ungefütterten BH größer aussieht, als in gepolsterten BHs mit Push-Up Kissen.

Ich finde den Minnie in der aktuellen Farbe Red Spot sehr süß, kräftiges Kirschrot trifft Punkte. In der Mitte ist eine kleine gepunktete Zierschleife angebracht.

Cleo_Minnie_red_3

Die Cleos unterscheiden sich meistens in der Form des Oberkörbchens. Einige, so wie der Lucy, lassen weniger Volumen obenrum zu, sind also für „bottom heavy breasts“ gut geeignet. Die Modelle Lily und Meg beispielsweise eignen sich gut, wenn die Brustbasis weit bis zum Schlüsselbein hochreicht. Einige Cleos sehen an beiden Brusttypen gut aus, weil sie die Volumenverteilung ganz gut ausgleichen können. Da wären zum Beispiel Bella oder Marcie oder das alte Modell George, das von vielen aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit geliebt wurde. Ich würde sagen, der Minnie kommt dem George recht nah, die Spitzenkante erinnert mich ein wenig an den Cleo Meg. Für Frauen, die sehr viel Volumen im oberen Bereich haben, könnte es also angeraten sein, den Minnie ein Cup größer zu probieren.

Ich habe den Minnie erstmal für einige Kundinnen geordert, die das Design toll fanden. Nachdem ich ihn an mehreren Frauen passend gesehen habe, werde ich aber bestimmt nochmal nachbestellen. Wem das Design etwas zu knallig ist, dem sei schonmal verraten, dass der Cleo Minnie im Herbst auch in schwarz erhältlich sein wird. Demnächst kommt er jedoch noch in einer zweiten Farbkombination raus, in Blue/Orange. Der BH kostet bei mir 45€, passende Höschen sind für 25€ zu haben.

Wie gefällt euch der Minnie? Seid ihr mehr für die Fliegenpilzvariante zu haben oder spricht euch der Blue/Orange mehr an? Ich freue mich wie immer über eure Kommentare 🙂